.NET Day Franken 2018

Diesmal nur ein kurzer Beitrag zum .NET Day Franken 2018. Auch dieses Jahr machte ich mich mit meinen Kollegen auf den Weg nach Nürnberg. Am Freitag besuchten wir drei verschieden Workshops. Ich war in „Real World Microservices: HTTP APIs mit ASP.NET Core & Azure“ von Thorsten Hans & Pawel Gerr. Das war für mich die Beste Wahl, da wir ja demnächst auch unser neues Projekt starten wollen und da ist ein kleines ‚How-To‘ sicherlich nicht schlecht. Das war auch ganz Interessant mal auf die einzelnen Punkte einzugehen, was da genau passiert. Was ich persönlich nicht gebraucht hätte war am Ende noch die Einbindung vom Entity Framework.

Am Samstag war dann wieder der ’normale‘ Konferenztag. Ich habe mich auch wieder an Coding & Cloud gehalten – wie gewohnt. Im Gegensatz zu den letzten Jahren hat mich dieses Jahr allerdings die Keynote so gar nicht vom Hocker gehauen. „Blockchain – Chancen und Risiken einer neuen Technologie“ (von Andreas Draheim). Nicht dass das Thema nicht interessant gewesen wäre, da hätte man vielleicht was draus machen können. Für eine Keynote hat ein wenig der Pepp gefehlt und inhaltlich war jetzt nicht wirklich viel dabei, was man nicht schon mal gehört hat, wenn man sich mit dem Thema beschäftigt hat.

Mein erster richtiger Vortrag war dann von und mit Christian Giesswein „Cross-Plattform mit .NET Core – Was heißt das nun für mich?!„. Das war schon mal die erste gute Ergänzung zum Workshop vom Vortag. Zudem sind die Vorträge von Christian Giesswein auch immer ganz gut.

Auch beim nächsten Vortrag habe ich mir ein Spannendes Thema erwartet. „Microservices für .Net Entwickler: No Slides, Just Code“ von Tobias Meier. Doch das war am Ende der Vortrag, von dem ich am wenigsten mitgenommen habe. „Das geht nicht.“ „Die Fehler hier sind normal.“ „Hier muss man einfach nur new ArgumentException(); schreiben damit es geht“. 100 Zeilen Code generiert. Hier und da was ausgetauscht. Irgendwann waren 65 Minuten vorbei. Dann gab es mal ein Blick auf das fertige Projekt und dann wussten die Teilnehmer erst einmal, was wir hier eigentlich machen. Da hat am Anfang ein wenig das Big-Picture gefehlt.

Weiter ging es sozusagen mit einem ‚Follow Up‘ zum letztjährigen Vortrag von Sebastian Achatz zum Thema Azure Functions: „Serverless Dream Team – Azure Functions und Logic Apps„. Ja, das war in der Tat interessant, auch wenn mir das Ganze nicht ganz unbekannt war, da ich beim Microsoft Event hierzu schon mal kurz was gesehen habe. Doch wenn man da mal ein wenig genauer drauf ein geht, spuken einem da gleich einige Anwendungsfälle im Hinterkopf herum.

Im vierten Vortrag des Tages zeigte Jürgen Gutsch wie aus einer ‚leere‘ ASP.NET Core Anwendung eine Web-Anwendung wird. Der Titel war „Von der Konsole zum Web – ASP.NET Core From Scratch„. Leider hat sich das Thema fast 100% mit dem Workshop überschnitten, so dass hier für mich nicht so viel neues dabei war.

Nach dem Vortrag der Azure Functions vom Sebastian waren wir natürlich gespannt was wir im „Azure Functions Deep Dive“ von Siavash Ghassemi von Erfahren werden. Doch leider hatten wir andere Erwartungen an den Vortrag: Wir dachten mehr an Deep Dive wie man die toll einsetzen kann. Doch das war mehr ein technischer Deep Dive: Wie sind die entstanden und wie kann man das ganze debuggen (Ja, das Stand auch so in der Beschreibung). Nicht schlecht, allerdings halt nicht das was wir uns erhofft hatten.